Lasertherapie - Auge
Lasertherapie - Auge
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Lasertherapie

Lasertherapie: Augen behandeln in Berlin

Die Lasertherapie ist ein anerkanntes Verfahren zur operativen Behandlung schwerer Augenerkrankungen. Vor allem bei der feuchten Makuladegeneration sowie einer durch Diabetes mellitus verursachten Netzhautablösung ist sie das einzig wirksame Therapieverfahren. Auch bei anderen Augen-Erkrankungen kann eine Lasertherapie gute Ergebnisse hervorbringen. Dazu gehört der sogenannte Nachtstar sowie die Auswirkungen von Thrombosen und Blutungen. In unserer Praxis stehen Ihnen verschiedene Lasertherapien zur Verfügung.
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Sie sind ein Arztkollege und suchen für Ihre Patienten nach einem Laser OP Spezialisten?

Wenn Sie uns Ihren Patienten überweisen möchten, melden Sie ihn bitte zu unserer Sprechstunde an. Vorbefunde (Krankenhausbriefe, alte FLAs oder OCTs etc.) geben Sie bitte direkt mit. So können wir unnötige Doppeluntersuchungen vermeiden.

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Laserbehandlung - Auge
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Laser bei Glaukom

Es gibt verschieden Möglichkeiten der Behandlung des Glaukoms mit Laser.

Selektive Lasertrabekuloplastik (SLT): Der SLT Laser eignet sich als Alternative zu einer Behandlung mit Augentropfen. Der SLT Laser stimuliert den Abfluss des Kammerwassers und senkt dadurch den Augeninnendruck. Diese Behandlung ist risikoarm und kann ohne großen Aufwand ambulant durchgeführt werden. Häufig wird der Augeninnendruck durch die Behandlung so gut gesenkt, dass keine Augentropfen mehr nötig sind. Diese Behandlung lässt sich auch wiederholen, falls das Ergebnis noch nicht ausreichend ist oder nach einigen Jahren der Augeninnendruck wieder ansteigt.

Cyclophotokoagulation (CPC): Bei der CPC werden die Zellen vom Ziliarkörper behandelt. Im Ziliarkörper wird das Kammerwasser gebildet, nach der Behandlung mit dem CPC Laser wird weniger davon gebildet und der Augeninnendruck sinkt. Dieser Laser wird häufig angewandt, wenn der Augeninnendruck nicht mehr mit Augentropfen zu regulieren ist oder diese schlecht vertragen werden. Er wird bei uns ambulant in leichter Narkose durchgeführt.

YAG Laser: Bei speziellen Formen des Glaukoms (Engwinkelglaukom) kann eine Öffnung einer kleinen Lücke in der Regenbogenhaut mit dem YAG-Laser geboten sein. (eigentlich Nd:YAG Laser für Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser).

Lasertherapie bei Netzhauterkrankungen
Laserbehandlung bei Nachstar

Laser bei Nachstar

Der Nachstar ist eine Trübung der hinteren Linsenkapsel der natürlichen Augenlinse nachdem eine Kataraktoperation schon erfolgt ist. Ein Nachstar kann kurz nach der Operation oder auch erst viele Jahre später auftreten. Für den Patient wird das sehen trüber ähnlich wie es initial vor der Operation des grauen Stars war.

Da die Linsenkapsel sehr dünn ist, kann der Nachstar zumeist problemlos ambulant durch eine Laseroperation entfernt werden. Dabei wird mit dem YAG-Laser (eigentlich Nd:YAG Laser für Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser) mit mehreren kleinen Löchern ein größeres Loch in die Hinterkapsel „geschossen“. Dadurch kann das Licht wieder ungehindert ins Auge gelangen, die Trübung ist verschwunden.

Laser bei Netzhauterkrankungen

Die Netzhaut liegt im inneren des Auges wie eine Tapete an. Hier lassen sich Behandlungen mit den Argonlaser durchführen. Diese Behandlungen erzeugen eine kleine lokale Narbe an der Stelle der Laserung. Indikationen sind Behandlung von Netzhautlöchern und Behandlung der Netzhaut beim diabetischen Netzhautveränderungen.

Glaukom-Behandlung

Lasertherapie von Netzhautdefekten beim erfahrenen Ärzte-Team

Unser Augen OP-Zentrum am Elsterplatz verfügt über sämtliche gängigen Augenlaser-Systeme zur Behandlung von Netzhautdefekten, Netzhauterkrankungen bei Zuckerkrankheit oder Gefäßverschlüssen, Nachstar und grünem Star. Die Lasertherapie ist eine völlig schmerzfreie Behandlung. In Ausnahmefällen können wir eine örtliche Betäubung geben.

Funduslaser: Mit dem Argon-Laser lassen sich Erkrankungen der Netzhaut von außen behandeln. So kann es bei Durchblutungsstörungen (z. B. bei Gefäßverschluss oder diabetischer Retinopathie) notwendig sein, Netzhautgewebe mit dem Laser zu behandeln und damit funktionsunfähig zu machen (sodass zum Beispiel mehr Sauerstoff und Nährstoffe für wichtigere Netzhautareale zur Verfügung stehen). Bei einem Netzhautloch kann man mit dem Argonlaser die Netzhaut um das Loch herum mit dem Untergrund durch Laser vernarben (sozusagen „festschweißen“). Dadurch kann sich die Netzhaut an der Stelle nicht mehr abheben.

Yag-Laser: Der YAG-Laser (eigentlich Nd: YAG-Laser (kurz für Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser)) ist für Laserbehandlungen im vorderen Augenabschnitt geeignet.

Laserbehandlung des Nachstars: Bei einer Operation des Grauen Stars (Katarakt) wird eine Kunstlinse in die Kapsel der zuvor entfernten, getrübten Linse eingesetzt. Diese Kapsel kann sich nun mit der Zeit auch wieder eintrüben, was bei ca. 15–20 % der Patienten geschieht. Dadurch wird das Sehen wieder „trübe“. Mit dem YAG-Laser lässt sich diese Trübung der Hinterkapsel beseitigen.

Laserbehandlung des Glaukoms: Der vordere Augenabschnitt ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, dem Kammerwasser. Der Augeninnendruck wird maßgeblich durch die Kammerwassermenge bestimmt. Eine Augeninnendruckerhöhung ist immer ein Missverhältnis von Kammerwasserproduktion und Kammerwasserabfluss. Bei bestimmten Glaukomformen kann es nötig sein, mit dem YAG-Laser ein kleines Loch in die Regenbogenhaut zu fertigen, damit der Abfluss des Kammerwassers im Auge gewährleistet bleibt. Zudem kann eine Senkung des Augeninnendruckes durch eine Behandlung des Kammerwinkels (der Ort, an dem das Kammerwasser abfließt) mit dem Argonlaser erreicht werden.

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Überraschtes Frauengesicht mit Brille - Nahaufnahme
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Wir beantworten sie gern!

Die häufigsten gestellten Fragen zu Lasertherapie

Dr. med. Jan Jerrentrup - Facharzt für Augenheilkunde
Dr. med. Jan Jerrentrup Facharzt für Augenheilkunde
Was ist der Nachstar und wie kann man ihn per Lasertherapie behandeln?

Bei einer Kataraktoperation wird die natürliche, eingetrübte Linse entfernt und im Anschluss eine Kunstlinse eingesetzt. In der Regel wird bei der Operation die Hinterkapsel der Linse belassen, um anschließend eine Kunstlinse davor einzusetzen. Daraus können neue Probleme entstehen. An der Hinterkapsel können sich neue faserige Strukturen in der Sehachse bilden (Kapselfibrose). Oder es befinden sich noch Linsenreste innerhalb der Kapsel, die sich im Verlauf weiter eintrüben. Hin und wieder haben verbliebene Zellen die Tendenz, sich zu vermehren, um Teile der Linse wiederaufzubauen (Regeneratorischer Nachstar). Diese Eintrübungen können mit unserer Laser-Therapie schonend entfernen.

Wie erfolgt die Lasertherapie beim Nachstar?

Zum Beginn wird das Auge durch Tropfen örtlich betäubt. Der Patient sitzt aufrecht mit aufgestütztem Kinn an einer „Laser-Spaltlampe“. Diese wirft kurzzeitige Laserstrahlen auf das Auge. So wird der Nachstar (bzw. die getrübte Kapsel) in der Mitte aufgetrennt. Es bildet sich eine Lücke, durch die scharfes Sehen sofort wieder möglich ist.

Habe ich Schmerzen beim Augenlasern?

Die Lasertherapie ist völlig schmerzfrei. Unsere Patienten erhalten zu Beginn Tropfen zur Betäubung der Augenoberfläche, sodass sie keinen Schmerz verspüren. Auch die Tropfen zur Pupillenerweiterung/-Verengung (je nach Behandlung) sind nicht zu merken. Sie sollten aus diesem Grund etwa 30 Minuten nach der Laser-Behandlung darauf achten, nicht im Auge zu reiben, da das noch betäubt sein könnte.

Führen Sie auch Laser-Therapien zur Korrektur von Fehlsichtigkeit durch?

Leider nein. Wir haben nicht die entsprechenden Laser, die für die Korrektur von Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit notwendig sind. Aber wir unterstützen Sie gern beratend und können Ihnen einen passenden Spezialisten zum Augenlasern aus unserem Netzwerk empfehlen. Gerne führen wir die Nachkontrollen durch.

Wann ist eine Lasertherapie bei Diabetes mellitus angezeigt?

Bei durch Diabetes mellitus ausgelösten Augenerkrankung an der Netzhaut können wir mit der Lasertherapie den fortschreitenden Sehverfall aufgehalten. Die Behandlung wird auf das Krankheitsbild angepasst. So kann man mit dem Laser die Netzhaut großflächig vernarben, um die Sauerstoffversorgung der Makula zu verbessern. Ein entstandenes Makulaödem lässt sich direkt lasern, um Gefäßneubildungen zu verhindern. So haben wir gute Chancen, die Sehfähigkeit dauerhaft zu erhalten.

Wie kann eine Lasertherapie bei Makulaveränderungen helfen?

Mit dem gewebeschonenden, unterschwelligen Laser ist die Laser-Behandlung der Makula unter Vermeidung von thermischen Vernarbungen möglich. Beim Laser haben wir ganz kurz Mikro-Pulse. Die Netzhaut wird nicht koaguliert und das Gewebe bleibt intakt. Mit dem Mikro-Pulse-Modus können wir in der Laser-Therapie viele Augenkrankheiten wie das Diabetische Makulaödem (DMÖ) oder Retinopathia centralis serosa (RCS) behandelt werden.

Haben Sie weitere Fragen?(030) 403 660 301