Lasertherapie

Lasertherapie

In unserer Praxis stehen Ihnen verschiedene Lasertherapien zur Verfügung.


Funduslaser

Mit dem Argon-Laser lassen sich Erkrankungen am der Netzhaut von außen behandeln. So kann es bei Durchblutungsstörungen (z.B. bei Gefäßverschluss oder diabetischer Retinopathie) notwendig sein, Netzhautgewebe mit dem Laser zu behandeln und damit funktionsunfähig zu machen (so dass zum Beispiel mehr Sauerstoff und Nährstoffe für wichtigere Netzhautareale zur Verfügung stehen).

Bei einem Netzhautloch kann man mit dem Argonlaser die Netzhaut um das Loch herum mit dem Untergrund durch Laser vernarben (sozusagen „festschweißen“). Dadurch kann sich die Netzhaut an der Stelle nicht mehr abheben.

Yag-Laser

Der YAG-Laser (eigentlich Nd:YAG-Laser (kurz für Neodym-dotierter Yttrium -Aluminium -Granat-Laser)) ist für Laserbehandlungen im vorderen Augenabschnitt geeignet.

Laserbehandlung des Nachstars

Bei einer Operation des Grauen Stars (Katarakt) wird eine Kunstlinse in die Kapsel der zuvor entfernten, getrübten Linse eingesetzt. Diese Kapsel kann sich nun mit der Zeit auch wieder eintrüben, was bei ca. 15-20% der Patienten geschieht. Dadurch wird das Sehen wieder „trübe“. Mit dem YAG-Laser lässt sich diese Trübung der Hinterkapsel beseitigen.

Laserbehandlung des Glaukoms

Der vordere Augenabschnitt ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, dem Kammerwasser.

Der Augeninnendruck wird maßgeblich durch die Kammerwassermenge bestimmt. Eine Augeninnendruckerhöhung ist immer ein Missverhältnis von Kammerwasserproduktion und Kammerwasserabfluss.

Bei bestimmten Glaukomformen kann es nötig sein, mit dem YAG-Laser ein kleines Loch in die Regenbogenhaut zu fertigen, damit der Abfluss des Kammerwassers im Auge gewährleistet bleibt.

Zudem kann eine Senkung des Augeninnendruckes durch eine Behandlung des Kammerwinkels (der Ort, an dem das Kammerwasser abfließt) mit dem Argonlaser erreicht werden.